Ich habe ein Schreiben der AOK Niedersachsen erhalten, in dem darauf hingewiesen wird, dass Rezepte der Diagnosegruppe ZN zwingend in der Diagnose eine ZNS-Erkrankung haben müssen und ansonsten die Rechnung gekürzt wird.
Das ist in adad95 leider nicht mit Bordmitteln einfach in der Auswertung zu erkennen, ich habe mir deshalb die folgende SQL-Abfrage erstellt und im SQL Server Management Studio ausgeführt:
use adatenDB;
SELECT
CONVERT(char(10), r.RezeptDatum, 23) AS RezeptDatum,
r.RezeptID,
r.Diagnosegruppe,
MIN(rd.LeistungBezKurz) AS LeistungBezKurz
FROM dbo.Rezepte r
INNER JOIN dbo.RezepteDetails rd
ON r.RezeptID = rd.RezeptID
WHERE r.RezeptStatus <> 2
AND r.RezeptDatum >= '2026-01-01'
AND r.RezeptDatum < '2027-01-01'
AND r.Diagnosegruppe = 'ZN'
AND rd.LeistungBezKurz IN ('KG','MT','KMT')
GROUP BY
r.RezeptDatum,
r.RezeptID,
r.Diagnosegruppe
ORDER BY
r.RezeptID;
Damit werden alle Rezepte ausgegeben, die noch nicht abgerechnet sind, die Diagnosegruppe ZN enthalten aber kein Heilmittel KG-ZNS.
In dieser überschaubare Auswahl müsste dann die Diagnose überprüft werden.
Wer abweichende Kurzbezeichnungen oder weitere ZNS-Heilmittel hat, muss die Abfrage entsprechend anpassen. Ich habe das Skript eigentlich nur für meine Praxis geschrieben.
Es handelt sich nur um eine Abfrage, an der Datenbank wird nicht geändert, trotzdem OHNE GEWÄHRLEISTUNG!