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 nicht gezahlte Zuzahlung
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Rückenwind

6 Beiträge

Gesendet am: - 15/04/2021 :  06:23:10  Profil ansehen  E-Mail an den Autor  Antwort mit Zitat
Moin Moin zusammen,

ich habe mal eine Frage. Wenn der Pat. seinen Eigenanteil nicht zahlt, mahne ich einmal an. Nach der Frist schicke ich das an die KK.
Weiß einer von euch, wie lange ich auf das Geld warten "muss", bis ich bei der KK mal nach fragen könnte?

LG
Rückenwind

herrmanj

Germany
791 Beiträge

Gesendet am: - 15/04/2021 :  11:51:12  Profil ansehen  E-Mail an den Autor  Besuche herrmanj's Homepage  Antwort mit Zitat
Ich schicke solche Schreiben stets mit der normalen Rezeptabrechnung mit. Das Geld kommt dann mit der normalen Zahlung nach je nach KK 2-3 Wochen.
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Entwicklung

Deutschland
1882 Beiträge

Gesendet am: - 15/04/2021 :  15:35:01  Profil ansehen  Besuche Entwicklung's Homepage  Antwort mit Zitat
Es bestehen die vertraglich vereinbarten Zahlungsfristen


Seit Mitte letzten Jahres muss die Nachforderung elektronisch erfolgen.

Bei noch nicht abgerechneten Rezepten:
Drucken Sie sich über Schnelldruck „Brief an Krankenkasse wegen nicht gezahlter Kostenanteile“ aus. Ergänzen Sie den Punkt 6 und ggf. Punkt 7 des Vordruckes und unterschreiben ihn.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Abrechnung und markieren die Option „Keine Zuzahlung trotz schriftlicher Zahlungsaufforderung“
Rechnen Sie das Rezept normal ab und legen sie den Vordruck dem Rezept bei.

Bei schon abgerechneten Rezepten:
Starten Sie über Schnelldruck „Nachforderung da Patient den Kostenanteil nicht zahlt“ den Nachforderungsassistent.

Erfassen Sie ggf. weiteren Zahlungsaufforderungen.
Schließen sie den Assistenten ab.
Es wird ein neues Rezept angelegt. Das Rezept ist bereits frei zur Abrechnung und es kann nichts geändert werden.
Bei der nächsten Abrechnung wird eine EIGENE Rechnung für dieses Rezept erstellt.
(Die bereits erstellte Rechnung an den Patienten wird storniert.)
Der Vordruck wird mit dem dazugehörigen Verordnungsbegleitschein wird an die Abrechnungsstelle geschickt.

Mögliche Probleme: Die Abrechnungsstelle möchte eine Mahnung an den Patienten sehen.
Antwort: Gemäß TA ist das beigelegte Formular im Rahmen des Korrekturverfahrens verbindlich zu verwenden. Es steht in der TA nichts, wonach weitere Unterlagen erforderlich sind.

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mechanicus

Germany
1589 Beiträge

Gesendet am: - 17/04/2021 :  11:22:55  Profil ansehen  E-Mail an den Autor  Besuche mechanicus's Homepage  Antwort mit Zitat
Es geht alles viel einfacher:
  • Jeder Patient bekommt zum Ersttermin eine Zuzahlungsrechnung.
    WICHTIG: Es muss der Passus "Eine mündliche Zahlungsaufforderung fand statt." enthalten sein.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten:
  • Patient zahlt vor der Abrechung des Rezepts: Alles in Ordnung
  • Patient zahlt bis zur Abrechnung nicht:
    Entsprechendes Feld im Tab "Abrechnung" markieren und die Rechnungskopie beilegen sowie das Rezept auf "zuzahlungsbefreit" setzen (dadurch wird der Zuzahlungsbetrag der KK belastet).


Edit: Zuzahlungsbefreiung eingefügt.

Geändert durch - mechanicus am 17/04/2021 11:28:17
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Ihsan

Germany
16 Beiträge

Gesendet am: - 05/05/2021 :  18:16:21  Profil ansehen  E-Mail an den Autor  Antwort mit Zitat
Hallo, kann ich einen Nachforderungsantrag nochmals stellen? Wir haben eine Ablehnung von der AOK über eine nicht gezahlte Rp.Zuza bekommen, da keine Kopie der Mahnung beigelegt war. (Steht ja auch eigentlich auf dme Nachforderungszettel - erfolgloser Zuzahlungseinzug). AOK bittet um erneute Rechnungsstellung.
Kann ich somit den bereits erfolgten Nachforderungsantrag stornieren und einen neuen stellen oder funktioniert das nicht?
Danke jetzt schon für die Hilfe
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Entwicklung

Deutschland
1882 Beiträge

Gesendet am: - 06/05/2021 :  09:24:42  Profil ansehen  Besuche Entwicklung's Homepage  Antwort mit Zitat
In diesem Fall beschreibt die Frage 11, Fall 1 aus den „Gemeinsamen Umsetzungsempfehlungen zum Korrekturverfahren im Heilmittelbereich“ den Sachverhalt.

Antwort aus den Umsetzungsempfehlungen
Zitat:
„In diesem Fall muss dem DTA als Urbeleg entweder das Formular „Zuzahlung verweigert“ oder das Schreiben an den Versicherten bezgl. der Zuzahlungsforderung (Erinnerung/ Mahnung) beigelegt werden.“

Sollten Sie das Formblatt mitgesendet haben, Mahnung mit Hinweis auf die Umsetzungsempfehlungen an die Abrechnungsstelle. Vergessen Sie hierbei nicht die 40 € Zuschlag gemäߧ 288 BGB mit einzufordern. Dadurch flacht sich die Lernkurve in der Abrechnungsstelle extrem ab.

Sollten Sie das Formblatt vergessen haben, stornieren Sie die Rechnung, drucken sich ggf. das Formblatt im Rezept erneut über Schnelldruck aus und rechnen das Rezept erneut ab.

Link zu den „Gemeinsame Umsetzungsempfehlungen zum Korrekturverfahren im Heilmittelbereich“https://www.gkv-datenaustausch.de/media/dokumente/leistungserbringer_1/sonstige_leistungserbringer/technische_anlagen_aktuell_4/Gemeinsame_Umsetzungsempfehlungen_zum_Korrekturverfahren_20210409.pdf

BTW: Der von Mechanicus beschriebene Weg ist sicher der Schnellste und Effektivste.
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